von Nhu-Khanh Pham

Ladies in Black holen weitere wichtige drei Punkte in der Meisterschaft

Suhl wehrte sich mit viel Kampf – am Ende hatte Aachen jedoch die besseren Antworten

Mit einem glatten 3:0 (25:21, 25:22, 25:19) in 77 gespielten Minuten sicherten sich die Aachenerinnen im vierten Heimsieg (zu Hause somit bisher ungeschlagen) die nächsten drei Punkte in der Meisterschaft. Sicherlich waren viele der 985 Zuschauer mit der Erwartung eines solchen glatten Sieges in die Neuköllner Straße gekommen, doch diese vermeintlich leichten Spiele eines Favoriten gegen „Underdogs“ sind immer die eher schwierigeren Matches. Beide Trainer - Han Abbing bei Suhl und Aachens Saskia van Hintum – waren sich hinterher einig, dass die beiden ersten Sätze durchaus „auf Augenhöhe stattfanden“, jedoch bewiesen gerade in der Endphase dieser beiden Durchgänge die Spielerinnen um die starke Zuspielerin Britt Bongaerts echte Nervenstärke und ließen keinen Zweifel aufkommen, wer diese Sätze gewinnen würde. Bongaerts wurde am Ende des Matches auch MvP bei den Aachenerinnen (auf Suhler Seite wurde es deren Mittelblockerin Krista Marie DeGeest). Beeindrucken konnten auf Aachener Seite neben ihrer Zuspielerin gleich drei weitere Angreiferinnen besonders: McKenzie Adams mit ihren gewohnt schnellen und harten Bällen im Außenangriff, Tessa Polder auf der Mitte – besonders jedoch mit den „Überkopfbällen“ hinter der Zuspielerin und Diagonalspielerin Jelena Sunjic, die phasenweise jeden Ball zum Punkt verwertete. Coach van Hintum war nach der Partie froh über die drei wichtigen nächsten Punkte ihrer Mannschaft, „das ist für mich heute das Wichtigste. Das war nämlich heute kein leichtes Spiel gegen Suhl.“ Nächstes Wochenende haben die LiBs – über Nacht zum Sonntag Tabellen-Vierter - frei, bevor es dann am 1. Dezember zum Tabellen-Neunten Erfurt geht, bevor dann am 9. Dezember das nächste Heimspiel – immerhin gegen Dresden - bevorsteht.

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