von Nhu-Khanh Pham

Ladies in Black

Im ersten Spiel des „Doppelpack-Wochenende“ 3:0 gegen VCO Berlin

Nur der zweite Satz mit spannendem Ende – Aachen in allen Elementen überlegen

Im ersten von zwei Heimspielen an diesem Wochenende holten sich die Ladies in Black Aachen ungefährdet ein 3:0 (25:17, 25:23, 25:17) und sicherten somit im vierten Punktspiel die drei nächsten wichtigen Zähler für die Meisterschaft.
Zwar gingen die jungen VCO-Spielerinnen zu Beginn des ersten Satzes kontinuierlich immer wieder in Führung, doch dann - in der Satzmitte bei 14:14 - ging Frauke Neuhaus zum Aufschlag und mit starken Services brachte sie das Aachener Team mit 19:14 in Führung. Nach 23 Minuten war Durchgang eins entschieden (25:17).

Der zweite Satz war der spannendste des Matches, der Beginn ging klar an die Ladies in Black (8:4), der nächste Abschnitt eher an die Berlinerinnen (14:16) – vor allem in der Annahme wackelten hier mehr die Spielerinnen der Gastgeberinnen. Dann rappelte sich das Team von Saskia van Hintum wieder auf und ging 21:19 wieder vor, kurze Zeit später steht es 22:22 und dann zwei Satzbälle bei 24:22. Berlin kann den ersten Satzball noch abwehren, doch dann bringt ein Schnellangriff den erlösenden letzten Punkt dieses Durchgangs: 25:23 und 2:0-Satzführung.

Im dritten Durchgang wirkte dann das LiB-Team um die munter aufspielende Britt Bongaerts, die am Vortag noch ihren 21. Geburtstag gefeiert hatte, stabiler und die Abläufe deutlich eingespielter und fehlerfreier als bei den Gästen: über 3:0, 7:3, 12:5 und 17:12 war der 3:0-Sieg für alle in der Halle (861 Zuschauer) greifbar. Bei 24:14 dann 10 Matchbälle, doch erst der dritte konnte genutzt werden (25:17). Nach der MvP-Ehrung – Sindy Lenz vom VCO und Britt Bongaerts bei den LiBs -, die übrigens durch die drei Jahre in Aachen agierende Dominika Valachova durchgeführt wurde, gab es die schon legendäre gemeinsame Humba vor mehr als zufriedenen Zuschauern. Großes Ausruhen ist allerdings nicht angesagt, weder für das Publikum, erst recht nicht für die Spielerinnen, denn bereits am morgigen Sonntag ist der nächste Gegner (Spielbeginn 16.00 Uhr) in der Neuköllner Straße der SC Potsdam. Hier begegnen sich definitiv zwei Teams auf Augenhöhe und es kommt zum Wiedersehen mit der ehemaligen Aachenerin Ivona Svobodnikova, die mit ihrem Team am ersten Spieltag aufhorchen ließ, als man den Dresdner SC mit 3:2 besiegen konnte. Hallenöffnung der Neuköllner Straße ist diesmal um 14.30 Uhr.

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